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Mal wieder vorbeigeschrammt

Nach jahrelanger Blogpause habe ich mich entschlossen, diesen Blog wiederzubeleben.

Ich habe die Blogs meiner Kontakte besucht und festgestellt, dass viele nicht mehr existieren. Andere haben ihren Blog weitergeführt und ich werde viel zu lesen haben.

Meine Jahre, während ich mit dem Bloggen ausgesetzt habe waren erfüllt von sehr viel Arbeit, Lernen und Nachdenken.

Ich hatte im Jahr 2009 meine Stelle als Krankenschwester aufgegeben und als Fachkraft in einem Wohnheim für psychisch Kranke angefangen. Bis heute bin ich dort hängengeblieben. Die Arbeit mit "meinen" Leuten füllt mich aus, ich fühle mich gebraucht und gemocht. Mehr als in meinem bisherigen Arbeitsleben.

Den Kopf habe ich natürlich selten frei, zu viel erlebe und erfahre ich. Doch das ist ein anderes Kapitel.

Privat hat sich nicht viel verändert. Meine beiden Söhne, mittlerweile 27 und 24 Jahre alt, wohnen noch im Hotel Mama. Mein Mann arbeitet auch noch und träumt von der Rente. Wir haben beschlossen, dass auch ich, an dem Tag, an dem er in Pension geht, mit dem Arbeiten aufhöre. Immerhin sind das wohl noch knapp 10 Jahre. Träumen aber darf man.

Ich bin zwar älter geworden, weiser auf keinen Fall und nach wie vor lebe ich meine An- und Einsichten.

Frau Merkel hasse ich immer noch aus tiefster Seele und kann der SPD die Koalitionsverhandlungen nicht verzeihen.

Meine politischen Ansichten habe ich wenig verändert. Ich bin immer noch überzeugt, dass ein gutes Gehalt zum Leben reichen muss. Wer Reichtümer anhäuft, sollte sich dessen bewußt sein, dass das letzte Hemd keine Taschen hat
Eine einheitlicher Verteilung würde wohl viele Menschen froher machen.

Mit dem Schreiben habe ich nie aufgehört. Jetzt habe ich mich einem "Dichterkreis" im meiner Stadt angeschlossen. Es macht Spaß.
Eine Gelegenheit zum Singen habe ich auch endlich gefunden:
Ich leite einen Singkreis in einer caritativen Einrichtung.

Irgendwie komme ich wohl nie von meinem Helfersyndrom weg.

Egal wer mich wann anruft und um Hilfe bittet, er wird nie vergebens anrufen. Man kann mich noch immer, auch mitten in der Nacht anrufen, wenns brennt, versuche ich zu helfen.

Im Großen und Ganzen hat sich in meinem Leben kaum etwas verändert. Nur meine Arbeit hat sich positiv entwickelt und ich arbeite mit sehr viel mehr Spaß und Engagement, als in der Krankenpflege. Es ist eine große Gnade, Freude an der Arbeit zu haben. Dafür bin ich undendlich dankbar.


Schön wäre es,von anderen Blogfreunden wieder mal etwas zu hören. Mitgelesen habe ich öfter. Aber irgendwie mochte ich ein paar Jahre einfach nichts mehr schreiben.
20.10.13 22:46


Zitate

Viele Menschen laufen vor sich davon und ich versuche, mich einzufangen.
12.2.11 23:41


Erschreckend realistisch

"Wissen Sie, Frau X.,

das Heim hier ist mein Daheim.
Wo soll ich denn sonst hin? Ich habe niemanden.
Zu meiner Mutter ins Altersheim kann ich schlecht ziehen."

sagt einer meiner Betreuten, 24 Jahre alt.

Solche Aussagen schockieren mich immer wieder.
Manchmal könnte ich heulen vor Mitleid.
Diese unsägliche Brutalität, sich selbst zu bewerten, schmeißt mich oft fast um.
Heute hab ich Magenschmerzen, so setzt mir das Ganze zu.


Lieber Gott, lass mich das durchstehen!
Ich mag diese Leute doch so gern.
25.1.10 17:02


Glucke

Mein Gott, wie kommt es nur, dass gerade ICH, die bei den eigenen Kindern immer so auf Selbständigkeit und Erwachsenwerden gepocht hat, bei diesen psychisch Kranken fast zur Glucke mutiere.
Ich kenne mich selbst fast nicht mehr.

Wahrscheinlich sind es die Schicksale, die mich so anrühren.
Krank geworden, Beziehungen alle weg, meist auch zur Familie, alles verloren, Wohnung, Arbeit, etc.

Die Leute stehen mit ihrer Erkrankung dann praktisch vor dem Nichts. Mancher landet sogar auf der Straße. Wenn sie dann in eine Einrichtung aufgenommen werden, ist der Weg zurück zu ein halbwegs normalen Leben so unendlich weit.
Die meisten haben Schreckliches erlebt, haben Konflikte ausgetragen, die man sich als Gesunder kaum vorstellen kann.

Und alle, ausnahmslos alle, sind dankbar. Ich hatte noch nie so dankbare Patienten, wie diese Leute. Die haben kaum kein Anspruchsdenken und man kann mit so einfachen Dingen, wie z. B. einem Obstsalat als Dessert wirklich Freude machen, weil es halt etwas Besonderes im täglichen Einerlei ist.

In der Küche laufe ich deshalb zur Höchstform auf und verwöhne alle nach Kräften. Lieber lasse ich andere Arbeiten liegen, aber etwas Feines zum Essen und Zeit für ein Gespräch muss immer sein. Das gehört zum Job.

Ich würde nie, nie, niemals in die Klinik zurückkehren, selbst wenn ich das Doppelte verdienen würde. Eigentlich ist es, wie wenn ich auf diese Arbeit schon ein Leben lang gewartet hätte. Hier bin ich auf dem richtigen Platz. So einfach ist das.
17.1.10 15:09


Grad heimgekommen

Ein vollbelegtes Haus mit psychisch kranken Menschen zu betreuen schlaucht ganz schön.
Aber das macht nichts, ich bin sehr glücklich mit meiner neuen Arbeit.

Ich kann gut auf Menschen zugehen und komme sehr gut zurecht.

Manchmal braucht es etwas dezente Kritik z. B. bei mangelnder Körperpflege, ansonsten hilft mir Lob viel weiter.
Lob und Anerkennung für Geleistetes ist für kranke Menschen unheimlich wichtig, damit sollte man nicht sparen, aber das Lob muss auch wirklich ehrlich gemeint sein.
Da sind die Antennen ganz fein.

Ich mag es nicht, Patienten zu duzen, wie in vielen Einrichtungen der Pflege es immer noch viel zu häufig vorkommt.
Jeder Mensch hat ein Anrecht auf Wertschätzung und auf die Achtung seiner Persönlichkeit, v. a. hinsichtlich der Selbstbestimmung.
Da hat ein Du oder ein Herumkommandieren einfach keinen Platz. Das stammt aus alten Zeiten, in denen psychisch Kranke schlichtweg als Idioten hingestellt wurden. Schlimm.
Ich bleibe deshalb eisern beim "Sie", auch wenn ich in manchen Situationen jemanden mal ganz spontan umarme.


Einer meiner Betreuten hat es gestern geschafft, ganz allein, trotz massiver Ängste, in die Stadt zu gehen. Ich habe mich ganz ehrlich mit ihm gefreut. Heute versucht er es noch einmal. Das sind diese Erfolge, die ich so unheimlich wichtig finde und die einem das Herz in der Pflege wärmen.

Komisch, bei meinen eigenen Kindern war ich absolut keine Glucke, aber hier werde ich dazu. Da sollte ich doch etwas an mir arbeiten.
15.1.10 10:10


Nostalgie

Aus nostalgischen Gründen bin ich doch wieder mal bei myblog gelandet.

Seit dem letzten Eintrag ist fast ein Jahr vergangen.

Jetzt habe ich endlich wieder Lust hier zu schreiben.

Viele Veränderungen hat es gegeben für mich.

Meine Arbeit als Krankenschwester habe ich von heute auf morgen hingeschmissen und betreue jetzt psychisch Kranke.

Welch eine Aufgabe!

Ich mag diese Leute und komme prima mit ihnen zurecht.
Nur manchmal tut mir eine Lebensgeschichte bis ins innerste Herz weh, da könnte ich mich hinsetzen und hemmungslos heulen.

Schizophrenie ist eine grausame Krankheit, es geht so viel kaputt: Persönlichkeit, Familie, Beziehungen und v. a. die Persönlichkeit, obwohl die Intelligenz durch diese Erkrankung praktisch überhaupt nicht leidet.

Diese Menschen wissen also um all ihre Defizite und leiden furchtbar darunter. Zum anderen wird diese Erkrankung in unserer Gesellschaft noch immer mit einem ganz bösen Stigma behaftet. Schizophrene Menschen sind keine gefährlichen Geisteskranken. Welch ein Quatsch uns immer wieder in diversen Filmchen darüber eingetrichtert wird.

Das sind Menschen, die von jetzt auf gleich von dieser Krankheit getroffen werden. Und bei manchen zieht sich die Krankheitsgeschichte durch das ganze Leben.

Nun, das Leben ist wahrhaftig nicht fair.
Es bleibt nur, wenigstens in der Betreuung möglichst viel zu tun, um wenigstens ein bisschen Heim und Vertrautheit zu schaffen, wenn schon sonst alles den Bach runtergegangen ist.

Mensch, manchmal könnte ich vor Mitleid heulen.

Man kann eben in der Pflege die menschliche Komponente nicht verleugnen. Manche Dinge gehen einem zu Herzen und es ist wohl gut, immer wieder festzustellen, dass man noch ein Herz hat, weil es eben manchmal so weh tut.
13.1.10 11:05


Narrenschiff

DAS höre ich in letzter Zeit ganz gerne, es passt so gut in unsere Zeit.

Reinhard Mey ist für mich sowieso einer der besten Liedermacher. Der Mann ist nach all den Jahren auf der Bühne so völlig normal geblieben. Gefällt mir, wenn einer nicht abhebt.
28.1.09 19:27


Matschig

Seit Tagen quäle ich mit einer unterschwelligen Erkrankung ab.
Ich bin müde, habe Halsschmerzen und fühle mich einfach nicht gut. Fieber habe ich kaum und wenn dann nur leichtes.
Zum Krankschreiben bin ich zu fit und zum Arbeiten zu matschig. Also schleppe ich mich halt noch morgen in die Arbeit. Ersatz hätten wir sowieso nicht.
Dann fahre ich für zwei Tage auf eine Betriebsratsveranstaltung. Ich kann mit dem Zug fahren, ergo kann ich mich schonen.

Dann bin ich endlich für ein paar Tage daheim und kann mich auskurieren.

Im Februar arbeite ich insgesamt nur an 7 Tagen. Da werde ich mich so richtig erholen.

Ich war jetzt den ganzen Winter nicht krank und jetzt sowas Blödes.
In der Arbeit grassiert das Pfeiffersche Drüsenfieber, Mononukleose. Vielleicht ist es das. Am Mittwoch schau ich auf alle Fälle mal zum Doc.
24.1.09 18:00


Hart aber fair

Im Gästebuch der Sendung sind die Meinungen ziemlich gleich.

Viel Kritik an dem unerträglichen Verhalten Friedmanns und Grundtenor:

Kritik an der Palästinenserpolitik Israels ist in Deutschland unerwünscht und wird noch immer unterdrückt.

Tja, langsam scheint sich die Stimmung doch zu wandeln.

Schade nur, dass Typen wie Friedmann dem Ganzen keinen Gefallen tun. Solche Auftritte fordern Protest geradezu heraus.

Mein Fazit:
Gerade Deutschland darf nicht schweigen, wenn Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen geschehen. Dagegen muss man seine Stimme erheben, gegen wen auch immer. Da gibt es keine Schonung und keine Zurückhaltung. Das Töten von Zivilisten ist ein Kriegsverbrechen.
22.1.09 09:41


Hart aber fair

Wer hat nur diesen unsäglichen Friedmann zu dieser Diskussion eingeladen.

Man möchte meinen, diese Einladung stammt von einem lupenreinen Antisemiten.

Einen größeren Bärendienst hätte man Israel nicht erweisen können, als diesen rechthaberischen Schnösel zu Wort kommen zu lassen.


Mich regt seine arrogante, lehrerhafte Art schon immer auf.
Hab dann abgeschaltet, das tu ich mir nicht an.
Eine vernünftige Debatte ist dabei jedenfalls nicht herausgekommen.
21.1.09 23:33


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