Grantlseite einer Wetterhexe
manchmal koche ich auch über! besucherzählerXStat.de

  Startseite
  Über...
  Archiv
  Um was klarzustellen!!!
  copyright
  Visionen
  Ventile
  Hexenlyrik
  Jahreszeitenlyrik
  Nachtgedanken
  Frustgedichte
  Mondgedichte
  Unerwünschte Kommentare
  Antwort vom Kardinal
  Hexenküche
  hexisch Süßes
  Hexenkuchen
  Krisenvorsorge
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Freunde
   
    geschreibsel

    schillerstolletanten
    hexenzauber
    - mehr Freunde




  Links
   Wetterhexe 2, mein neuer Blog
   Eine Tasse Blut
   Engelkarte
   Karin
   Ingo
   Holzmichel
   Geschreibsel
   Avion
   Altersdiskriminierung
   Aktion Lebendiges Deutsch
   lunadaybyday
   Königskind
   Anneliese
   frauvonbrevern
   Schillers tolle Tanten
   Zeit der Erinnerungen
   bärenpost
   yeow
   gaszkunst
   Silberstern
   Bootsmann
   Sianna
   Blog-Oma Brigitte
   Unwetterwarnzentrale
   bianca
   erdweibchen
   fusselchen
   Hannelore
   Jahressaiten
   Jürgen
   Laura
   Luftballon
   lemmie
   nixengrusch
   Ulrike
   hausmittelchen
   hexenzauber



Die Gedanken sind frei!!!!!!

http://myblog.de/wetterhexe

Gratis bloggen bei
myblog.de





Glucke

Mein Gott, wie kommt es nur, dass gerade ICH, die bei den eigenen Kindern immer so auf Selbständigkeit und Erwachsenwerden gepocht hat, bei diesen psychisch Kranken fast zur Glucke mutiere.
Ich kenne mich selbst fast nicht mehr.

Wahrscheinlich sind es die Schicksale, die mich so anrühren.
Krank geworden, Beziehungen alle weg, meist auch zur Familie, alles verloren, Wohnung, Arbeit, etc.

Die Leute stehen mit ihrer Erkrankung dann praktisch vor dem Nichts. Mancher landet sogar auf der Straße. Wenn sie dann in eine Einrichtung aufgenommen werden, ist der Weg zurück zu ein halbwegs normalen Leben so unendlich weit.
Die meisten haben Schreckliches erlebt, haben Konflikte ausgetragen, die man sich als Gesunder kaum vorstellen kann.

Und alle, ausnahmslos alle, sind dankbar. Ich hatte noch nie so dankbare Patienten, wie diese Leute. Die haben kaum kein Anspruchsdenken und man kann mit so einfachen Dingen, wie z. B. einem Obstsalat als Dessert wirklich Freude machen, weil es halt etwas Besonderes im täglichen Einerlei ist.

In der Küche laufe ich deshalb zur Höchstform auf und verwöhne alle nach Kräften. Lieber lasse ich andere Arbeiten liegen, aber etwas Feines zum Essen und Zeit für ein Gespräch muss immer sein. Das gehört zum Job.

Ich würde nie, nie, niemals in die Klinik zurückkehren, selbst wenn ich das Doppelte verdienen würde. Eigentlich ist es, wie wenn ich auf diese Arbeit schon ein Leben lang gewartet hätte. Hier bin ich auf dem richtigen Platz. So einfach ist das.
17.1.10 15:09
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung