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Ich konnte mir ein Mail an den Kardinal einfach nicht verkneifen.


Ich protestiere hiermit entschieden gegen diesen völlig unhaltbaren Vergleich. Sie haben als "Junggeselle" weder das Recht noch den Einblick, darüber zu urteilen, aus welchen Gründen Abtreibungen zustande kommen.
Die betroffenen Frauen, die unter diesem Eingriff oft Jahre leiden, mit Hitler zu vergleichen, ist eine bodenlose Frechheit. Ein typisches Beispiel für das völlig verbogene und unzeitgemäße Frauenbild der Katholischen Kirche.Diese Frauenfeindlichkeit wird irgendwann der Untergang unserer Kirche sein. Eigentlich sollten alle Frauen jetzt geschlossen aus der Kirche austreten. Ich habe schon oft über diesen Schritt nachgedacht, es fehlt nicht mehr viel und ich werde mich dazu durchringen.
Übrigens: Wahrscheinlich ist Jesus schon längst kein Katholik mehr. Ich glaube kaum, dass er dieses krampfhafte Festhalten an der männlichen Dominanz in der Kirche gutheißt, ich nenne es Sünde gegen die Menschheit, die Gott als Einheit von Mann und Frau geschaffen hat.
Ich bin gespannt, ob sie die Zeit aufbringen, eine Stellungnahme zu meinem Mail zu verfassen.
Auch das sehe ich als Wertung meiner Person als katholische Christin an.
Mit nicht ganz so hochachtungsvollen Grüßen

Bin echt gespannt ob geantwortet wird. Wenn dann wahrscheinlich sehr salbungsvoll.

Die Antwort kam dennoch:

Sehr geehrte Damen und Herren!

Hiermit bestätige ich den Erhalt Ihres Schreibens zur Kritik um meine Predigt am
Dreikönigstag im Kölner Dom.

Ihre Ausführungen habe ich zur Kenntnis genommen. Zu Ihrer Information füge ich
meinen Predigttext und die Stellungnahme des Presseamtes des Erzbistums Köln
bei.

Mit freundlichen Grüßen
gez. + Joachim Kardinal Meisner
Erzbischof von Köln






Stellungnahme des Presseamtes des Erzbistums Köln zur Kritik an der Dreikönigspredigt von Kardinal Meisner
PEK (050108) - Am 7. Januar titelte der SPIEGEL: „Kardinal Meisner vergleicht Abtreibungen mit Hitlers Verbrechen“. Bezeichnend für die Interessenlage des SPIEGEL: Der Wortlaut der Predigt Kardinals Meisners vom 6. Januar wurde so verkürzt zitiert, dass der Eindruck entstehen konnte, dem Kardinal ginge es allein um einen Vergleich von kriminellen Taten. In Wirklichkeit hatte Kardinal Meisner an wenigen Beispielen deutlich gemacht: Wo sich Menschen zum Herrn über das Leben machen, verlieren andere das Leben. Das aus dem Zusammenhang gerissene Zitat steht aber in einem Zusammenhang.
Gesagt hat der Erzbischof von Köln: „Mein Leben, mein Herz, mein Leib gehört nicht mir. Es ist sein [= Gottes] Eigentum. Ich kann über mein eigenes Leben und über das Leben anderer nicht verfügen. Ich kann es immer nur dankend empfangen. Es ist bezeichnend: Wo der Mensch sich nicht relativieren oder eingrenzen lässt, dort verfehlt er sich immer am Leben: zuerst Herodes, der die Kinder von Betlehem umbringen lässt, dann unter anderem Hitler und Stalin, die Millionen Menschen vernichten ließen, und heute, in unserer Zeit, werden ungeborene Kinder millionenfach umgebracht. Abtreibung und Euthanasie heißen die Folgen dieses anmaßenden Aufbegehrens gegenüber Gott. Das sind nicht soziale Probleme, sondern theologische. Hier kommt das erste Gebot ins Spiel: ‚Du sollst keine fremden Götter neben mir haben’“. [Unterstrichen ist die vom SPIEGEL zitierte Textpassage]

Die Kritik an diesem Text übersieht, dass der Kardinal mit keinem Wort die Einzigartigkeit des Genozids an den Juden unter Hitler relativiert hat. Der Vergleich von Heute mit den Zeiten unter Herodes, Hitler und Stalin bezieht sich allein darauf, dass Verfehlungen am menschlichen Leben geschehen sind, die sich darauf zurückführen lassen, dass sich Menschen zum Herrn über das Leben machen. Heute besteht fast kollektiv die Annahme, der Mensch könne vor allem über das Lebensrecht ungeborener Kinder entscheiden.

„Wenn ich geahnt hätte, dass mein Verweis auf Hitler missverstanden hätte werden können, hätte ich seine Erwähnung unterlassen. Es tut mir leid, dass es dazu gekommen ist. In der Dokumentation meiner Predigt werde ich darum auch den Hinweis auf Hitler tilgen lassen“, sagte der Kölner Erzbischof am Abend des 7. Januars, „denn damit bleibt die Aussageabsicht des Textes ganz erhalten: Wo der Mensch sich selbst zu Gott macht, dort verfehlt er sich am Leben“.




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