Grantlseite einer Wetterhexe
manchmal koche ich auch über! besucherzählerXStat.de

  Startseite
  Über...
  Archiv
  Um was klarzustellen!!!
  copyright
  Visionen
  Ventile
  Hexenlyrik
  Jahreszeitenlyrik
  Nachtgedanken
  Frustgedichte
  Mondgedichte
  Unerwünschte Kommentare
  Antwort vom Kardinal
  Hexenküche
  hexisch Süßes
  Hexenkuchen
  Krisenvorsorge
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Freunde
   
    geschreibsel

    schillerstolletanten
    hexenzauber
    - mehr Freunde




  Links
   Wetterhexe 2, mein neuer Blog
   Eine Tasse Blut
   Engelkarte
   Karin
   Ingo
   Holzmichel
   Geschreibsel
   Avion
   Altersdiskriminierung
   Aktion Lebendiges Deutsch
   lunadaybyday
   Königskind
   Anneliese
   frauvonbrevern
   Schillers tolle Tanten
   Zeit der Erinnerungen
   bärenpost
   yeow
   gaszkunst
   Silberstern
   Bootsmann
   Sianna
   Blog-Oma Brigitte
   Unwetterwarnzentrale
   bianca
   erdweibchen
   fusselchen
   Hannelore
   Jahressaiten
   Jürgen
   Laura
   Luftballon
   lemmie
   nixengrusch
   Ulrike
   hausmittelchen
   hexenzauber



Die Gedanken sind frei!!!!!!

http://myblog.de/wetterhexe

Gratis bloggen bei
myblog.de





Inquisition

Die Ungläubigen hier vor uns,
bringt sie vor Gericht,
auf dass sie verderben,
an ihrer Teufelssicht.

Verbrennt sie zu Asche,
mit flammendem Schein,
sie wollen nicht glauben,
was uns ist gemein.

Wer zweifelt und hadert,
hat Teufel im Sinn.
Drum packt diese Ketzer
und richtet sie hin.

Verboten ist Denken,
wo käm man da hin,
ein jeder hätte dann
andres im Sinn.

Was schert uns die Wahrheit,
die niemandem nützt,
wenn unsere Wahrheit,
den Weltengang stützt?

Was nicht sein kann,
das darf auch nicht sein,
wer andres behauptet,
den hält man halt klein.

Es laufen die Räder,
der Maschinerie,
die andere Wahrheit,
erfährt keiner - NIE!!!!!!!!!!!




Was soll nur werden,
aus diesem Land,
geweiht, dem Untergang,
bar jeglicher Ehre und Moral.
Ein Land, zerfressen von Gier,
regiert vom Moloch und
unterdrückt vom Mammon.
Das Recht,
bis zur Unkenntlichkeit verbogen,
verraten und verkauft
auf dem lärmenden Markt.
Versteigert an den Meistbietenden,
der sich grinsend die Hände reibt.
Ein Volk, das sich duckt,
gewohnt, die Peitsche zu fürchten.
Ein Trauma, Jahrzehnte alt.
Nur nicht aufmucken, stillhalten,
dann wird das Schlimmste
schon vorübergehen.
Es trifft vielleicht nicht mich,
wenn ich schweige, wegsehe,
mich ruhig verhalte -
die Rechtlosigkeit als Tarnkappe
benutzend, während
die gierigen Hände selbst
nach dem letzten Rest greifen
und geifernde Münder die
Krümel zermalmen
in unerstättlicher Habgier.




Pflege

Es ist bekannt,
dass man in der Pflege
die Mangelwirtschaft betreiben kann,
so gut und gründlich
wie in keinem anderen Bereich.
Denn immer wieder,
werden Pflegende pflegen
und zu Pflegende gepflegt werden,
selbst wenn die Kräfte schon längst
erschöpft,
die Kapazitäten schon längst
aufgebraucht sind.
Immer wieder
werden sich Pflegende finden,
mit Gewissen,
mit der inneren Kraft,
das Letzte aus sich herauszuholen
um einem Anspruch gerecht zu werden,
der ungerecht ist.
Einem Anspruch der nur daraus
resultiert,
dass die Pfegenden mehr Gewissen
haben,
als ihre Arbeitgeber.
Ein teuflischer Plan,
welch ein Verrat an Menschen
mit Gewissen.


Nein,
heute will ich mich nicht mehr
ausenandersetzen,
mit all den Lügen,
all dem Frust,
allem uns zugemutetem Unbill.
Sie alle gehen den gleichen Weg,
wie jeder von uns,
von der Wiege bis zur Bahre.
Sie alle müssen sie mitschleppen,
die Last aus Unehrlichkeit und
Vertrauensbrüchen,
aus falschem Schulterklopfen
und Handaufhalten,
aus Betrug und vorsätzlicher
Verletzung wesentlicher Wahrheiten.
Sie alle müssen erkennen,
dass sie eines Tages,
an ihrem letzten Tag, vor
den Scherben ihres Lebens stehen.
Abrechnend mit sich selbst,
die schreckliche Wahrheit erkennend,
wie sehr sie ihr Leben verschwendet,
sich selbst und andere verraten
und verkauft haben,
für nichts,
für nichts von Wert,
denn am Ende bleibt nur eine
Handvoll Staub zurück.



Worte,
jedes einzelne entspringt
einer unendlichen Quelle,
wie Wasser so flexibel,
so flüssig und klar.
Ich male Bilder damit,
in allen Farben,
allen Schattierungen,
in dünnen, feinen
und in harten, kräftigen Strichen,
meiner Empfindung folgend.
Eine nie versiegende Quelle,
der Kommunikation,
in einer wunderschönen Sprache.
Die Bilder werden zu Gemälden,
die Gemälde zu einer neuen Welt.
In dieser Welt fließt die Quelle
aller Worte, für alle und für jeden,
ehrlich und klar.


Silberbogen,
über der Landschaft,
spinnt sich gleißend der silberne Bogen,
kein Regenbogen,
sondern ein Bogen aus gleißendem Silber,
der alle Zeit verschlingt.
Es bleibt nur das Sein zurück,
kein Heute, kein Morgen,
nur das derzeitige Sein.

Umgeben von mächtigen Felsentürmen,
herrscht die absolute Stille,
kein Laut dringt an mein Ohr,
selbst meine eigenen Schritte sind
nicht mehr zu hören.
Jedes Geräusch wird verschluckt
und ich bewege mich in einem
Raum der Stille,
mein eigenes Selbst umso
schärfer wahrnehmend,
mit jedem Schritt näher zu mir,
dem Silberbogen entgegen.



Gedankenschlangen

Ich sehe düstere Wolken
auf uns zukommen,
bedrohlich und übermächtig,
sie kommen mit unbeschreiblicher
Geschwindigkeit auf uns alle zu,
erfassen alle,
niemand, der sich wehren kann,
Recht ist nicht mehr Recht,
Gerechtigkeit ist eine Farce,
Wer oben ist, kennt kein Unten mehr,
wer unten ist, ist wehr- und schutzlos.
Eine graue Masse, gesichtsloser Wesen,
stumm alles ertragend.
Ab und zu wird einer, dieser Grauen,
aussortiert,
eine Lücke bleibt zurück.
Es entsehen immer mehr Lücken,
die Glieder des Netzes zerreißen,
und alle fallen in den Abgrund,
in einen Strudel aus Unrecht und Gewalt.
Er reißt alle mit hinab,
auch die, die sich oben sicher glaubten.
Nichts ist mehr, so wie es war,
nichts ist mehr oben,
nichts ist mehr unten,
wer diesen Strudel übersteht,
wird kein oben und kein unten
mehr wollen,
ihm wurde die Weisheit des
Miteinanders gelehrt.



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung