Grantlseite einer Wetterhexe
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Die Gedanken sind frei!!!!!!

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Lager???

Man schreit nach Lagern,
denn jetzt ist bald Wahl.
Hey, Leute sorry,
wie war das nochmal?

War das nicht schon mal,
vor fast siebzig Jahren,
das Bauen von Lagern,
um das Volk zu bewahren?

Um jene zu schützen,
die andersrum denken,
und um das Volk
noch besser zu lenken?

Man muss konzentrieren,
dem Volk zuliebe,
die Andren, die Bösen,
und deren Umtriebe.

Man muss sie bestrafen,
und härter durchgreifen,
nur so kann das Volk
und das Vaterland reifen.

Man schmiedet die Gruppe,
die uns so bedroht,
man nennt sie Verbrecher,
verdummt und verroht.

Man sperrt sie in Lager,
schließt krachend das Tor,
Nicht heute schon wieder!!!
So wie Jahre zuvor???

Man baut wieder Lager
und sperrt Menschen ein,
wer so einmal anfängt,
lässt es niemals mehr sein!!!




Dem Deutschen Volke

Ich sah ein Bild, vom fernen Berlin,
ein Kuppelbau, die Sonne schien,
in großen Lettern stand geschrieben:
„Dem Deutschen Volke“. Übertrieben?

Im alten Reichstag wird vertreten,
das deutsche Volk in seinen Nöten.
Zu wessen Besten, wessen Wohl,
lügt man uns dort die Hucke voll?

In großen Lettern steht dies da!
Lebt unser Volk in Afrika?
Euch interessiert die ganze Welt,
doch Ihr, Ihr seid von UNS gewählt!

Man spendet reichlich, weil man´s hat,
- hier werden Kinder auch nicht satt!
Schickt Truppen nach Afghanistan,
was habt ihr denn für UNS getan?

Euch schert der andren Völker Recht,
auch hier geht es so manchem schlecht!
Ihr liefert andren Ländern Waffen,
um damit noch mehr Leid zu schaffen.

Bringt endlich Landschaften zum Blühen,
die Wangen euch vor Scham schon glühen.
Erfüllt, was listig ihr versprochen,
damit wir auf den Leim gekrochen.

Ihr, Leute, seid von uns gewählt.
Vom „Deutschen Volke“ das AUCH zählt.
Erfüllt doch endlich eure Pflicht
Und zögert damit länger nicht.

Sonst ist es aus mit der Geduld
und Ihr, ihr seid daran selbst schuld,
wenn sich der braune Mob verbündet
und eine „neue Zeit“ verkündet!!!







Vaterland

Da steht er, Knarre in der Hand
und bewacht sein Vaterland!
Vaterland im tiefsten Busch
und im hinteren Hindukush.

Tief im Herzen ist´s ihm schwer,
wenns nur nicht so ferne wär.
Bisher war ihm nicht bekannt,
dass so groß sein Vaterland.

Er hätt im Leben nie gedacht,
dass man das mit ihm jetzt macht.
Hat man doch den Krieg verloren
und dem Ganzen abgeschworen.

Im Grundgesetz muss es auch stehn,
niemals mehr darf Krieg ausgehn,
niemals mehr von deutscher Hand,
nur zum Schutz vom Vaterland.

Vielleicht sollt er Mutter fragen,
soll sie ihm doch ehrlich sagen,
wer sein Vater wirklich ist,
schwarz, gelb, Moslem oder Christ?

War ein Deutscher nur ihr Schatz,
dann ist er hier fehl am Platz.
Steht, die Knarre in der Hand,
in dem völlig falschen Land.





Gorleben

Ganz leise rollt der Tod durchs Land,
er soll gehortet werden.
Verschwindet schnell vom flachen Land
er lagert in den Erden.
In tausend Jahren, oder mehr
wird man dies wohl entdecken,
und setzt sich einer nur zur Wehr,
vertreibt man ihn mit Schrecken.
Macht euch die Erde untertan,
welch dummes Wort von oben,
was wir den Kindern angetan,
wird niemand später loben.
Wie leicht wir diesen ganzen Dreck,
voll Unverstand vergraben,
der Nachfahr findet einst voll Schreck,
was wir ihm damals gaben.
Wer heute noch den Tod versteckt
in einem tiefen Schacht,
weiß nicht, wer später dran verreckt,
hat drüber keine Macht.
Wer Lasten in die Zukunft schiebt,
weil er´s nicht besser kann,
hat seine Kinder nie geliebt,
weil er nicht lieben kann.






Lügen

Wer glaubt den noch,
ganz unbesehen,
das was uns Dummen man erzählt?
Wer prüft denn nicht,
das was geschehen,
das, was man für Wahrheit hält?
Die Welt, sie dreht sich,
ganz unaufhörlich,
nur um das Goldne Kalb herum,
und wer nicht mitmacht,
den bekriegt man,
die andren hält man möglichst dumm.
Die Wahrheiten lässt man verbreiten,
so wie es am besten passt,
es wird bezahlt, auch für die Wahrheit,
und in die Tasche tief gefasst.
Lügen, Lügen, viele Worte,
die man dem Volk ganz dreist erzählt,
verfälscht, die Fakten und die Orte,
damit es weiter treulich wählt,
die Schlächter, die die dummen Kälber,
dann treiben zu dem Schlachthaus hin.
Wählt man den Metzger auch noch selber,
erkennt man spät den Hintersinn.
Es wird gekauft und auch betrogen,
für Macht und Einfluß und für Geld,
der kleine Mann wird nur belogen,
weil er in diesem Spiel kaum zählt.
Drum lasst den Großen dieser Erde,
genau auf ihre Finger schaun,
damit das Volk so weise werde,
beizeiten kräftig drauf zu haun.














Kennt ihr das Gefühl,
gegen gläserne Wände zu rennen,
immer und immer wieder?
Wie eine Fliege an der
Fensterscheibe?

Die gläserne Wand,
die mich umgibt,
ist die Grenze meines Wissens,
ich stoße daran
und verletze mich.

Ich bin verletzt,
weil es so viele gibt,
die viel mehr wissen,
viel tiefere Einsichten haben.
Ich bin neugierig!

Und ich kratze an den Grenzen
will sie nicht anerkennen,
und lese und lese und lese.
Ich will mehr wissen,
besser informiert sein,
tiefere Einblicke haben.

Wissen ist Macht!
Ich bin süchtig danach.




In Gottes Namen?


Wie oft man sich doch fragen kann:
"Was tut der Mensch dem Menschen an?"
Der Schöpfung Krone will er sein,
und ist nur böse und gemein?

Nur weil der Mensch gut kämpfen kann,
glaubt er in seinem Größenwahn,
dass was er gut zu können glaubt,
sei ihm auch von Natur erlaubt.

Da werden Kinder abgeschlachtet,
weil man nach neuen Ländern trachtet,
verwüstet deren ganze Welt
und glaubt, dass dies auch Gott gefällt.

Man macht sich breit im fremden Land,
vertreibt in seinem Unverstand,
all jene, die von Alters her,
das gleiche Recht oder viel mehr.

Man fühlt sich wahrlich auserwählt,
auch wenn man Menschen grausam quält,
an Leib und Leben sie beraubt,
dabei an Gottes Sendung glaubt.

Es kommt der Tag, ihr glaubt es nicht,
an dem hält Gott einst sein Gericht,
auch ihr, die so beflissen seid,
stehn dann zum Richterspruch bereit.

Der liebe Gott sieht sich dann an,
was ihr dem Nächsten habt getan,
und er ist gütig und gerecht,
und darum geht es euch dann schlecht.

Er weist die einen mit der Hand,
hinein in sein gelobtes Land,
euch aber läßt der draussen bleiben
und in die tiefste Hölle treiben.










Wohin, Deutschland?

Da fährt es hin, das Narrenschiff,
mit Segeln, hoch im Wind.
Noch ahnt man nichts, vom großen Riff,
weil wir so fröhlich sind.

Wir leben noch in Saus und Braus,
kostbare Zeit verrinnt.
wir kosten´s bis zur Neige aus,
so sorglos, wie ein Kind.

Der Kapitän ist trunken schon,
die Mannschaft nicht im Griff,
sie teilt bereits den Judaslohn,
ist nicht mehr weit, das Riff.

Die Warnung tönt, bleibt ungehört,
kaum einer springt von Bord,
ein Fettwanst fühlt sich wohl gestört,
will auch kein Warnungswort.

Das Schiff, es stampft durch üble See
die Klippen sind schon nah,
man hofft, dass es vorübergeh!
Jetzt ist das End bald da!

So bleibt von diesem Narrenschiff,
ein traurig Wrack zurück,
liegt warnend nun am Felsenriff,
zerfällt bald Stück für Stück.

Wer überlebt, den Untergang,
den hat der Hai geholt,
die Leichen schaukeln, tagelang,
wohin die See sie rollt.

So ging es mit dem Narrenschiff,
so dumm, voll Stolz zerstört.
es fand sein eignes Felsenriff,
wohin´s auch hingehört.




Zeitenklau


Hat da einer meine Stunde
in der Nacht ganz dreist geklaut!
Krieg heut einfach nicht die Runde,
hab am Morgen dumm geschaut!

Diese Stunde, früh am Morgen,
fehlt mir schon den ganzen Tag,
als hätt ich nicht andre Sorgen,
dass ich mich mit sowas plag.

Ich will früh am morgen schlafen,
und die Stunde jetzt zurück!
Sind wir denn nur dumme Sklaven,
dass man nimmt uns dieses Stück?

Umgekehrt ist es das Gleiche,
da klaut man uns dann das Licht,
stellt so mit der Uhr die Weiche,
aber uns, uns fragt man nicht!

Dieses Stundenrumgeschiebe
macht die Leute doch ganz irr.
Diese frechen Zeitendiebe
machen uns noch gänzlich wirr.

Darum lasst die Stunden laufen,
so wie sie der Herr gemacht,
Menschenzeit kann man nicht kaufen,
auch nicht Ruhe in der Nacht!








Nun ist es wiedermal vollbracht,
man wählte -
na, dann gute Nacht!
Das Volk wird, ohne viel Gewissen,
die nächsten Jahre dreist beschissen.
Man ließ es heut zur Urne laufen,
um es für dumm neu zu verkaufen.
Ob Schwarz, ob Gelb, ob Grün, ob Rot,
man lügt es an, ganz ohne Not.
Die Herrn im Anzug stehn bereit,
verkaufen sich als sehr gescheit,
als motiviert und sehr beflissen,
wenn auch mit keiner Spur Gewissen.
Man stellt heut abend schon die Weichen,
um fette Pfründe einzustreichen.
Dem Wähler sagt man "Gute Nacht",
hat seine Sache gut gemacht,
hat sich nicht lange heut gewehrt,
Diäten neu und reich beschert.
So ist es halt, ich gebs ja zu,
jetzt ist vier Jahre wieder Ruh.
Man kann das Volk getrost vergessen,
jetzt wird die Sache ausgesessen.
Vier Jahre pfuscht man ungeniert,
dann wird der Wähler exhumiert,
ihm neu erklärt die ganze Welt,
zum Urnengang dann abgestellt.
Das alles hat doch keinen Sinn,
am besten ginge man nicht hin!














Da sitzen sie, die großen Herrn
und Damen auf den Posten.
Das Spiel der Macht, das spielt man gern,
man zahlt ja nicht die Kosten.

Ein jedes Ding im Leben
hat schließlich seinen Preis,
man selbst muss ja nichts geben,
weil man die Schliche weiß.

Der eine kriegt mit voller Hand,
um was er uns gebeten.
Ein andrer wird dann kurzerhand,
schnell in den Staub getreten.

Es ist egal, was kümmerts mich,
wir haben jetzt das Sagen.
Das Volk zwingt man elendiglich,
am Hungertuch zu nagen.

Wer bei dem Spiel sein Glück verschenkt,
dem zahlt man Pensionen.
Und wen man früher hätt gehenkt,
den muss man heut verschonen.

Das Spiel der Macht, ist grauenhaft
die Opfer sind die Kleinen.
Und wer erringt die Meisterschaft,
wird Chef bei diesen Schweinen.

Man hält das Volk mit Spielen dumm,
betrügt es so ums Leben.
Denn nähm das Volk die Sache krumm,
würd es sich wohl erheben.

Vielleicht kommt irgendwann der Tag,
an dem das Volk begreift.
Was immer dann auch kommen mag,
ist lange schon gereift.






Meine Männer diese Bande,
was sind die für eine Plag,
sind zum Denken nicht imstande,
tapsen halt so durch den Tag.
Denn man braucht nicht selber denken,
weil: "Ein anderer dies ja macht."
und schon gar nichts selber lenken,
müht sich doch wer Tag und Nacht.
Meine Männer, diese Bande
(und davon hab ich gleich drei),
sind zu mancherlei imstande,
Praktisches ist nicht dabei.
Diese wahre Männerplage,
sind ein großer Schicksalsschlag,
ich ertrag sie ohne Klage
jahrelang schon, Tag für Tag.
Ach, ich kann euch nicht mehr sehen,
eines Tages reicht es mir,
denn so kanns nicht weitergehen
dann setz ich euch vor die Tür.
Meine beiden lieben Söhne,
geht hinaus in diese Welt,
und verdient euch selbst die Löhne,
seid allein auf euch gestellt!
Und dem lieben Göttergatten:
(der auch so durch Leben schleicht):
Sieh, die Zeiten, die wir hatten,
waren wohl nicht immer leicht.
Viele Lasten unsres Lebens
trug ich meistens ganz allein,
hoffte auf dich oft vergebens,
denn du konntest hier nicht sein.
Hast mich viel alleingelassen,
voller Ärger, Angst und Frust,
hab gelernt, Dich nicht zu hassen,
sondern lernte Lebenslust.
Wer es trägt, das Kreuz des Lebens,
der wird stark oder zerbricht.
Ich trug es wohl nicht vergebens,
denn zerbrochen bin ich nicht!







Rattenplage

Da sitzen sie, in hohen Rängen,
zerreißen unser Land voll Gier!
Wie Ratten kommen sie zusammen
und raffen heute, jetzt und hier.
Wer hat, dem wird auch noch gegeben,
wer nichts hat, der bleibt außen vor.
Dem bleibt bald nur das nackte Leben,
und so drängt man ihn aus dem Tor.
Denn in der Stadt, da tobt die Meute,
und jubelnd wird nun ausgeteilt.
Ein jeder nimmt sich von der Beute,
ein jeder sich damit beieilt.
Doch in der Stadt, zieht bald ganz leise,
die Pest hindurch auf schwarzer Bahn.
Die Pest der Habsucht, üblerweise,
hat doch ihr Werk schon bald getan.
Die Gier ist dieser Menschen Plage,
aus Habsucht fällt der letzte Halt.
Das Übel tritt sehr bald zutage,
Wehklagen durch die Straßen hallt.
Das letzte Hemd hat keine Taschen,
und selbst der Reichste geht allein.
Sehr viele wird das überraschen,
am Ende zählt der Mensch allein.
Nur was geblieben von den Taten,
die man an anderen vollbracht,
das wird gewogen und beraten,
da hilft ihm keine weltlich Macht.
Was er im Leben sich erschaffen,
in seiner Gier, nach Mehr und Mehr,
kein Geld, kein Amt und keine Waffen,
sind dann bereit zu seiner Wehr.







Manchmal möchte ich fliegen können,
mich erheben können, aus dem Alltag,
zu schweben und zu segeln,
und herabzublicken aus der Höhe.

Manchmal möchte ich tauchen können,
versinken in diesem allumfassenden Sein,
abzutauchen und einzutauchen,
in die Stille dieser Welt.

Manchmal möchte ich singen können,
jubelnd meine Freude verkünden,
singen und jauchzen über alles,
das uns dieses Leben schenkt.

Und manchmal möchte ich reisen können,
abschließen und gehen dürfen,
zu wandern und zu sehen,
die Wunder dieser Welt.

Und manchmal möchte ich nur sein dürfen,
mich auf dieses kleine SEIN reduzieren,
zu atmen und zu leben,
ohne Lasten, ohne Sorgen.

Manchmal müsste man einfach

gehn!







Burn-out

Ich gebe schon alles,
doch IHR fordert mehr.
Hab alles verbraucht,
fühl mich unsäglich leer.
Man saugte mich aus,
die Kraft ist vertan.
Ich halt es nicht aus,
weiß nicht mehr woran
ich bin hier im Leben,
hätt wohl viel besser
nicht alles gegeben.
Wer alles verschenkt,
hat selbst bald nichts mehr.
Ins Dunkel man lenkt,
ist traurig und leer.






Oh grausames Elend,
sie haben´s getan,
die lassen doch wirklich
die Merkel ran.
Ich hör schon das Seufzen,
das Stöhnen, das Schrei`n.
Was bitte, soll mit DER
denn besser sein??
Man nimmt es auf sich,
das Kreuz ist halt schwer,
wo bringt man denn schnell
einen anderen her?
Das traurige Los,
das drückt auf die Seel,
ich mag sie halt nicht,
die schaut schon so scheel.
Heut Nacht schlaf ich schlecht,
das ist mir bewußt,
mein Kopf hängt ganz tief,
hinab bis zur Brust.
Oh Elend, oh Strafe,
oh schreckliches Leid,
ja sind die Berliner denn
gar nicht gescheit?
Wir nehmen es hin,
das düstere Los,
da wär uns noch lieber,
der bayrische Glos.
Ich seufze und stöhne,
ich kanns nicht verstehn.
Wie, lieber Himmel,
konnt das nur geschehn?



Packt die Bagage!
Bin so voller Frust
und innerem Toben,
ich kriege den Hass,
denk ich an die oben.

Sie schachern und feilschen,
auch mit meinem Leben,
wie wenn ich, was Recht ist,
nicht hätte gegeben.

Nein, die wollen mehr,
und das find ich toll,
bei mehr als der Hälfte
ist das Maß noch nicht voll.

Wer schuftet im Land,
den Rücken macht krumm,
den halten die Brüder
doch wirklich für dumm.

Es gibt keine Ehre,
kein ehrlich Gesicht,
Mensch packt die Bagage,
schleppt sie vor Gericht.

Verurteilt sie,
ehrliche Arbeit zu tun.
Zu sparen und hasten,
und selten zu ruhn.

Gebt ihnen auch gerne
den niedrigsten Lohn,
da schau ich gern zu,
das Herz voller Hohn.









Frust

Stille Stunden, die sich reihen,
wie die Perlen auf der Schnur,
Glücksmomente, frohe Stunden,
wo sind diese Zeiten nur?

Wo sind diese hellen Tage,
voller Leichtigkeit und Licht,
düster drängt mich diese Frage,
doch ich weiß die Antwort nicht.

Vieles ist schon lang verschwunden,
vieles hat sich ausgelebt.
hab gesucht und nicht gefunden,
wonach einst mein Herz gestrebt.

Bleib zurück mit all den Klagen,
fühl mich einsam und allein,
und muss mir im Innern sagen:
Darf denn das mein Leben sein!

Doch ich werde weiterlaufen,
wie ein Uhrwerk mit Verlaß,
Manchen Traum muss man verkaufen,
und sich stellen manchem Hass.

Darf nicht träumen, muss mich fangen,
muss die Straße weitergehn,
muss zum großen Ziel gelangen,
sonst bleibt bald mein Uhrwerk stehn.









Es schwirrt der Kopf,
Gedanken rasen,
immer schneller
dreht das Rad.
In der Mühle,
ohne Rettung
mahlt der Mühlstein
gnadenlos.
Immer schneller,
immer weiter,
immer fester,
immer mehr.
Die Spirale
ohne Gnade
dreht sich
unaufhaltsam,
weiter und weiter.

Löst mich auf,
bis ich zerspringe,
wie ein Funke,
als kurzes Licht



Seelenzittern, dunkle Qualen,
so das Leben mir vergällt,
jene, die mein Lächeln stahlen,
müssen fort, aus meiner Welt!

Tief im Innern schreit die Rache,
endlich nun ihr Werk zu tun,
doch das ist so eine Sache,
dabei darf mein Geist nicht ruhn.

Seht, ich stehe hier, entschlossen,
manches Unrecht in der Welt,
zu bekämpfen, unverdrossen,
auch wenn meine Kraft kaum zählt!

Unheil kann man nur verhindern,
wenn bei Tag und in der Nacht,
wir die Dummheit stehts behindern,
denn nur Wissen gibt uns Macht.

Darum öffnet die Gemüter,
saugt euch alles Wissen ein,
dieses, und des Herzens Güter,
werden uns die Kraft verleihn.



Düstere Wolken

Da braut sich zusammen,
die düstere Wand,
die kohlschwarzen Wolken,
vernebeln das Land.
Verdichten sich zu einem
finsteren Sturm,
hoch oben der Boss
und unten der Wurm,
der tagtäglich schafft
für sein kärgliches Brot,
weil der andere rafft
und kennt keine Not.
Der weiß nicht, wie einen,
die Unsicherheit qäult,
wenn die Firma einfach
auf die Straße ihn stellt.
Und er weiß, dass aus seinen
Kindern nichts wird,
weil an der Uni
nur Krösus studiert.
Da kommt nun daher
der düstere Mann,
der flüstert ihm zu,
dass man dies ändern kann.
Dass, wenn ein "Führer"
das Volk gut regiert,
dann alles viel besser
und friedlicher wird.
Er vertraut diesem Mann
und lebt seinen Traum,
die gleiche Geschichte,
das glaubt man wohl kaum.

Der Traum geht vorbei,
ein Land liegt in Trümmern,
den "Führer Nummer Zwei"
wird dies auch nicht viel kümmern





Jene dumme Sprüche klopfen,
mit Reden uns das Hirn verstopfen,
und uns doch nur verdummen wollen,
damit wir alle glauben sollen,
dass unser Volk in diesem Land,
nicht einig ist und Hand in Hand,
und Seit an Seit und mit Verstand,
erkennt die Zocker und Verdummer,
und weiß um mancher Menschen Kummer,
die gerne in der Arbeitswelt,
in die das Schicksal sie bestellt,
von Herzen stünden ihren Mann.
Ein jeder tät, so wie er kann,
sein Werk für alle andren geben,
ließ man ihn doch ganz einfach leben,
so wie es ist der Menschen Recht,
mit Arbeit, Freiheit und gerecht
verteilten Lasten und auch Bürden,
und alle andren Menschen würden,
auch tragen ihres Alltags Last,
doch nein, verdummt, verkauft, gehasst,
ist unsrer Hände Tun nichts wert,
der große Boss sich nichts drum schert,
wie es ergeht dem kleinen Mann.

So fing schon manches Unheil an!!!!





Raffen, raffen,
Werte schaffen,
an Profit nur denken,
Löhne senken,
feilschen und gieren,
Belegschaft reduzieren,
Ämter erhaschen -

Das letzte Hemd

hat keine Taschen!!!!!





Da steht er
am Werkstor
und darf nicht hinein,
denn er ist schon fünfzig,
zu alt für den Verein.
Zu hoch sind die Kosten,
zu klein der Gewinn,
sich zu bewerben
das hat keinen Sinn.
Das Amt kann nichts bieten,
hat auch nichts für ihn,
er ist doch schon fünfzig,
wo käm man da hin.
Ein Mann in dem Alter,
ein neuer Beginn?
Der ist doch schon fünfzig,
da gibts nichts für ihn.
Zu jung für die Rente,
für die Arbeit zu alt,
er ist halt schon fünfzig,
eine traurige Gestalt.


Ich könnte schluchzen, stöhnen, schrein,
seht ihr es nicht, bin ich allein?
Ich schrei es lauthals in die Runde,
das ganze Land geht vor die Hunde,
es gibt kein Recht für alle mehr,
man setzt sich ja mit Geld zur Wehr,
denn wer etwas am Kerbholz hat,
setzt die Justiz mit Kohle matt,
ein Recht für alle, dieser Traum,
der existiert bei uns doch kaum.
Dieses Betrügen, Stehlen, Raffen,
nennt man jetzt: Bare Werte schaffen!
Den kleinen Mann für dumm verkaufen,
und hinterher Champagner saufen,
wenn der sich nur noch schlecht ernährt.
Das alles läuft doch so verkehrt!
Gibt keine Arbeit mehr im Land,
und wen´s betrifft, wird faul genannt,
der soll den Gürtel enger schnallen,
soll nicht dem Staat zur Last noch fallen,
darf sich nicht auch noch darum grämen,
denn er ist faul, er soll sich schämen.
Und dieser Dickwanst der zuletzt,
die Menschen vor die Türe setzt,
wird sich am Vorstandstisch kühn zeigen,
weil so die Aktienkurse steigen.
Das läuft verkehrt, ich muss es sagen,
ich find es schlimm, man muss doch fragen,
wohin es uns noch alle treibt,
wenn dieser Zustand weiter bleibt!






Wie gerne würd ich schrein und strampeln,
wild fluchend durch den Bundestag trampeln,
und jene, die dort gemächlich schlafen,
hart packen und dafür bestrafen,
damit ihr alle endlich seht,
dass unser Land vor die Hunde geht.
Und jene in den Glaspalästen,
die nähm ich mit, es wär am besten,
und schickte sie ins Leben rein,
da hilft kein Klagen und kein Schrein,
da hilft nur, schnell mit offnen Sinnen,
erkennen und sofort beginnen,
zu retten, was zu retten ist.
Sie ist so kurz die Gnadenfrist,
bis unser Land am Boden liegt.
Dann hat der reiche Mann gesiegt!




Wetterhexe ist erschöpft,
bräuchte eine Pause,
Fühlt sich müde,
fühlt sich traurig,
nicht in sich zuhause.
Liebt die Arbeit,
macht sie gerne,
liebt die vielen Leute,
aber manchmal,
braucht sie Pause,
so wie grade heute.
Arbeit kann im Leben,
uns so glücklich machen,
aber manchmal ist es eben,
wirklich nicht zum Lachen.
Die da oben, rechnen eiskalt,
wollen immer sparen,
doch nur der, der unten schuftet,
weiß um die Gefahren.
Arbeit muss uns glücklich machen,
wie ein guter Trank,
denn wer schuftet, ohne Liebe,
wird davon nur krank.






Dieser Alltag,
er deckt mich zu
mit einer grauen, kratzenden Decke,
erstickt mich mit seiner
Härte und Gleichgültigkeit.
Gleichförmig ziehen sich
die Tage dahin,
trostlos, sinnlos, traurig.
Er erstickt alles Leben,
alle Träume und alle Liebe,
und doch,
hat diese graue Decke
Löcher,
man kann den Himmel
hindurchsehen.




Frustgedicht

Mein Leben,
verschwunden im Alltagsbrei,
verloren, vergessen, vertan und vorbei.
Was fröhlich und so
voll Hoffnung begann,
verloren, vergessen, vorbei und vertan.
Die Pläne, zerstoben und
längst schon entzwei,
verloren, vergessen, vertan und vorbei.
All das, was ich mit viel
Hoffnung geboren,
vergessen, vertan, vorbei und verloren.
Gefangen im Alltag,
von Pflichten besessen,
verloren, vertan, vorbei und vergessen.

Ich breit eines Tages die Flügel aus,
verlasse im Geiste dies düstere Haus
und schwing mich hinauf in bessere Sphären,
wer hätte die Macht, mir dies zu verwehren.
Befreit und vergangen, verloren, vorbei,
und endlich besiegt der Alltagsbrei.


Frustgedicht II

Meine Beine sind dick,
der Kopf schon ganz dumm.
,Hab soviel geschafft,
mein Rücken ist krumm.
erschöpft und so müde,
so traurig und schwer,
so vieles geredet,
ich fühl mich ganz leer.
Bin total erschlagen,
gefangen im Frust,
so gehts schon seit Tagen,
hab einfach keine Lust.
Mein Nacken ist hart,
die Muskeln wie Blei,
von Stirn bis zur Schulter,
zieht Migräne hebei.
Ich sehn mich nach Schlaf,
nach Leichtsein und Schweben,
nach Ruhe und Kraft,
wie hart ist das Leben.
Ach, laßt mich doch jammern
und schluchzen und klagen,
es muß einfach raus,
ich kanns nicht ertragen.

Keine Sorge, ansonsten gehts mir gut!

Frustgedicht III

Ach, es ist so ungerecht,
dass gerade, ausgerechnet,
ICH es bin, die nur bezahlt,
auch wenn ICH niemals gezecht.

Ausgerechnet ICH muss leiden,
ausgerechnet bin es ICH,
bin der Looser von uns beiden,
ach, das find ich fürchterlich.

Alle haben nur verbraten,
was so mancher sich verdient,
mancher wurde gut beraten,
wie man sich recht gut bedient.

Kassensturz bringt große Augen,
denn die Kassen sind fast leer,
ausgerechnet ICH muss taugen,
wenn ein Sündenbock muss her!

Alle, alle, wollten zehren,
nur vom dem was ich erbracht,
doch wie soll man sich denn wehren,
wenn man schuftet in der Nacht?

Treu und brav hab ich geleistet,
meinen Dienst, der heut nichts wert.
Was sich mancher jetzt erdreistet,
ach das ist doch unerhört!

Die paar Kröten, die ich kriege,
sind nur Peanuts wenn ich dann,
sie mal gegen andres wiege,
was man so verdienen kann.

Die da droben, die da sitzen,
in Berlin, im großen Haus,
IHR dort, solltet auch mal schwitzen,
bei dem Dienst im Krankenhaus.


Frustgedicht IV


Woher kommt es nur,
dieses Gefühl?
Ich will doch alles,
und manchmal zuviel.
Will singen und lachen,
will wüten und schreien,
will kreischen und weinen,
und manchmal, ja manchmal,
das Leben verneinen.
Ich seh mich gebunden
und wär gern gefolgen,
ich höre die "Wahrheit",
und weiß,es ìst gelogen.
Ich höre Reden,
von redlichen Dingen,
und weiß, man will mich
nur dazu bringen,
dass ich vergesse,
wie schlimm es doch ist,
wann man dabei die
Ehre vermißt.


Ganz, ganz langsam
merke ich,
wie es immer mehr
in mir,
brodelt und kocht.


Ganz, ganz langsam,
merke ich,
wie es immer mehr,
Zeit wird,
HALT zu sagen.

Ganz, ganz langsam,
merke ich,
wie es immer mehr
Zeit wird,
was zu tun.

Ganz, ganz langsam,
merke ich,
wie wir immer mehr,
Menschen werden,
denen es reicht!

Ganz, ganz langsam,
gehen wir,
immer, immer mehr,
an die große Front,
die sich wehrt.

Ganz, ganz mutig
stehen wir,
Seite an Seite,
und beginnen,
diesen Kampf.



Die da oben,
die da oben,
die schachern und feilschen,
um unser Geld!

Die da oben,
die da oben,
die krallen und horten,
zusammen die Welt!

Die da oben,
die da oben,
die lügen und stehlen,
wie`s ihnen gefällt.

Die da oben,
die da oben,
die sehen herab,
auf unsere Welt.

Ihr da oben,
ihr da oben,
seid wachsam,
bald wird das Urteil gefällt!



Manchmal, ja manchmal,
könnte ich schrein,
manchmal, ja manchmal,
ganz unartig sein,
und toben und stampfen
und kreischen und schrein,
und manchmal, ja manchmal,
ganz ehrlich sein.
Verletzungen setzen mit
ehrlichem Wort,
Betroffenheit genießen,
wie einen Sport,
je tiefer und schneller
die Bosheit trifft,
je stärker und wirksamer
mein Hexengift.


Die oben, die treten,
nach unten,
ganz fest,
die anderen beten,
dass sie das Glück
nicht verläßt.

Die oben, die sind
so kalt
in ihrem Hohn,
die unten die schaffen,
schon fast
um Gottes Lohn.

Die oben, die sehen,
die Wirklichkeit
nicht,
die unten
die haben, für sie
kein Gewicht.

Die oben, die lachen
und feilschen
um Geld,
die unten,
verstehen sie nicht mehr,
die Welt.

Die oben, die schauen
in den Spiegel
an jedem Tag,
die unten die fragen
wie man das nur vermag.

Die oben, die knechten
und knebeln,
den einfachen Mann,
die unten, die haben
niemand was getan.

Die oben, die brassen
mit ander Leut Geld,
auf einem Fest,
das der kleine Mann
für sich nur
bestellt.

Ihr oben, seid wachsam
und fürchtet
den kleinen Mann,
der hat schon so manches
Kunststück getan.

Ihr oben, zu Vorsicht,
man nur raten kann,
denn eines schönen Tages,
da reichts
dem kleinen Mann.



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