Grantlseite einer Wetterhexe
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Die Gedanken sind frei!!!!!!

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Weltenrand

Ich stehe am Rande der Welten,
verwoben im eigenen Ich.
Mag mir wohl der Segen auch gelten,
dass alles verändert sich?

Die Menschheit geht neue Wege,
heraus aus Zerstörung zum Licht.
Baut endlich doch Brücken und Stege,
bevor sie am Wahnsinn zerbricht.

Dort oben schimmern uns Sterne.
Ob dort nicht manch Anderer wohnt?
Ich sehne mich nach dieser Ferne,
nach Wissen, das mich belohnt.

Besucher aus anderen Sphären,
sie kamen wohl längst schon vorbei.
Sie ließen die Menschheit gewähren,
betrachtend die Barbarei.

So geht diese Welt ihre Pfade
und diese sind selten nur gut,
vom Jetzt hin in ferne Gestade,
in Wahnsinn und Übermut.

Auch wir werden weitergehen
wie heute, so jeden Tag.
Bis wir die Unendlichkeit sehen,
wann immer sie kommen mag.














ISeele

Seele fliegt,
ich lass sie fliegen,
sieht von oben kühn hinab.
Sieht von dieser Perspektive,
all die Sorgen, die ich hab.

Seele fühlt,
ich lass sie fühlen,
dass ein neuer Tag beginnt.
Denn sie weiß von neuen Wegen,
die man nur im Sturm gewinnt.

Seele weint,
ich lass sie weinen,
Traurigkeit hat ihre Zeit.
Denn nach all den dunklen Tagen,
wird die Welt stets wieder weit.

Seele ruht,
ich lass sie ruhen,
Frieden braucht man auf der Welt.
Denn in unsren düstren Zeiten,
ist es schlecht darum bestellt.

Seele siegt,
ich lass sie siegen,
über Dunkelheit und Frust.
Nur wer übersteht die Plagen,
lebt dann wieder ganz bewusst.
6.10.07 19:01 verlinken / kommentieren








So hastet man
dúrchs ganze Leben
und wird gelebt,
statt selbst zu sein.
Kaum rastet man,
zum Atemholen,
so hätte man die
"Zeit gestohlen".

So fließt ein jedes
Jahr vorbei,
der Lauf
wird immer schneller,
Die Zukunft unser Ziel
nur sei.
Das Morgen, das wird
sorgenfrei.

Und eines Tages stellt
man fest,
man hat sich
selbst betrogen,
denn dass die Zukunft
wichtig sei,
ist alles nur gelogen.

Was morgen kommt,
wer weiß das schon?
Wir werden es erfahren.
Was gestern war,
lfloß längst davon.
Wer könnte das bewahren?

Das Heute,
dieses Jetzt und Hier,
das ist das wahre Leben.
nur dieser
eine Augenblick
ist uns wahrhaft gegeben.

Bewahr sie gut,
die Kostbarkeit,
des fruchtbar-prallen Lebens.
Denn was vorbei
für alle Zeit,
bereuen wir vergebens.





Ist uns etwas eingefallen,
das der Seele wichtig ist,
muss man es in Worte bannen,
dass man es nicht leicht vergisst.

Diese Worte muss man pflegen,
hätscheln wie ein kleines Kind.
Darf sie nicht zur Seite legen,
weil sie doch so wichtig sind.

Die Gedanken, sie sind ständig,
aufgeschreckt und auf der Flucht,
noch bevor man eigenhändig
sie ins Wort zu fassen sucht.

Oft verlieren wir den Wettlauf,
mit dem Wort das so schnell flieht,
viel zuwenig schreibt der Mensch auf,
was im Leben so geschieht.

Viele Menschen, sie vergehen,
hinterlassen keine Spur.
Das kann nicht so leicht geschehen,
sind es ein paar Worte nur.







Die Zeit

Die Zeit,
wie sie für uns zerrinnt,
entgleitet und entflieht.
Nichts hält sie fest,
kaum war man Kind,
es uns zum Grab hin zieht.
Wer hat ihn,
diesen Zauberstab,
der seiner Zeit befiehlt?
Zu halten
kurz vor seinem Grab,
weil man es so befiehlt?
Der Zahn der Zeit,
er nagt an uns,
und keiner kann entfliehn.
Kein Geld der Welt,
erfüllt den Wunsch,
der Zeit sich zu entziehn.
So unaufhörlich
tickt die Uhr,
verrinnt dem Tropfen gleich.
Sie tickt für jeden,
überall,
ist man auch noch so reich.





In mir Stille, wie verloren,
spinne ich Gedankenzwirn.
Und ich webe meine Netze,
ordne so mein wirres Hirn.

Aus den dünnen, goldnen Fäden,
die wie Seide kostbar sind,
knüpfe ich Erinnerungen,
seh in mir von einst das Kind.

Einen Teppich web ich leise,
Schäfchenwolle, aus dem Traum.
dieser trägt auf sanfte Weise,
mich hinweg durch Zeit und Raum.

Oft strick ich an weicher Hülle,
die die nackte Seele deckt,
wenn des Lebens harte Fülle,
mich zu Tode hat erschreckt.

Ist das Knäuel aufgegangen,
fein geordnet, aufgeräumt,
werde ich erneut anfangen,
wird ein neuer Traum geträumt.














Ewig ist der Kreis des Lebens,
alles Leben schließt er ein.
Auf der Welt ist nichts vergebens,
ist das Staubkorn noch so klein.

Staub sind wir und kehren wieder,
eines Tags zum Staub zurück,
sinken in den Kreislauf nieder,
ruhen nur ein kurzes Stück.

Neu aus diesem Staub geboren,
wird der Kreislauf der Natur.
Nichts geht in dem Kreis verloren,
ist es auch ein Staubkorn nur.

Jedes noch so kleine Wesen,
jedes Ding, hat seinen Wert.
Habt nicht Angst vor dem Verwesen,
weil ihr trotzdem wiederkehrt.

Aus dem Wissen um die Kreise
schöpft man seine Lebenskraft.
Die Natur, so alt und weise
immer neues Leben schafft.





der Totenvogel

Sieh, der große schwarze Vogel
sitzt beim Nachbarn auf dem Dach,
und ich frag mich, wer von ihnen
folgt wohl diesem Vogel nach.
Horch, man hört ihn leise rufen,
welcher Name wird es sein?
Wen der Vogel hat gerufen,
der wird wohl bald drüben sein.
Eines Tages, kommt der Vogel
und er ruft dann auch nach Dir.
Und der Mann im schwarzen Mantel
klopft nachts laut an Deine Tür.
Hilft kein Weinen, keine Klage,
er kennt sie, die Lebenszeit.
Kommt am Ende Deiner Tage,
deshalb halte Dich bereit.
Lern Verzeihen und Vergeben,
lege ab der Seele Last.
denn wir sind in diesem Leben
auf der Erde nur als Gast.


Für meine ganz besondere Freundin


Wieder wird die Welt geboren,
ist, oh Wunder, wieder heil.
Hab den Halt schon fast verloren.
Große Kraft wurd mir zuteil.
Diese Kraft, kommt ganz von oben,
ist ein Engel, der mich hält.
Will die Kraft, die gute loben,
keiner sonst auf dieser Welt,
schenkte mir die reichen Gaben:
Mut, Vertrauen, Zuversicht.
Nur sehr wenig will er haben,
für dies helle, neue Licht:

Jeder, den die Last der Seele,
tief im Innern schmerzt und quält,
muss in dieser trüben Zeit,
dies bekennen vor der Welt:

Wer sich wendet voll Vertrauen,
an das eine große Licht,
wird das Dunkel nie mehr schauen,
ihn verschlingt der Abgrund nicht.
Was im Guten wir erbitten,
wird uns freundlich auch gewährt,
allen die voll Kummer litten,
dieser Segen wiederfährt.







Ich glaube an den Kreis des Lebens,
an Werden, Vergehen und Wiederkehr.
Ich glaube an ein höheres Wesen,
das in jedem Bestandteil der Natur wohnt,
in jedem Menschen, in jedem Tier.
Sein Name mag vielfältig sein,
seine Liebe zu uns ist einzigartig.
Ich glaube, dass diese eine höhere Gewalt
uns gegenüber wohlwollend und freundlich ist
und Menschen guten Willens liebt.
Ich glaube, dass nichts, aber auch gar nichts,
auf dieser Welt verloren geht,
dass alles nur seinen Zustand ändert,
die eine, göttliche Energie, die uns allen innewohnt
geht nie verloren.
Sie ist immer da, bereit uns immer wieder
neu zu erfüllen.
Ich glaube deshalb, dass unsere Verstorbenen nicht
an einem fernen Ort, sondern mit ihrer liebenden
Energie immer bei uns sind.
Wir sind umgeben von dieser energetischen Liebe.
Ich glaube, dass jeder Mensch im Grunde seines Wesens
gut ist und gut sein möchte, jedoch oft verblendet ist
und falschen Idealen nachjagt.
Und ich glaube daran, dass jeder Mensch es vermag,
seine eigene Hölle in sich zu schaffen





Wenn das Heer der Nachtgedanken,
Raben gleich, vorüberzieht
und dich fesseln Dornenranken,
so gelähmt ist dein Gemüt.
Wenn die Flügel Deiner Seele,
nur noch kraft- und hilflos sind,
sind es doch des Seins Befehle,
dass ein neuer Kreis beginnt.
Dieser Kreis bringt neues Leben,
in dein dunkles Sein zurück.
Neue Kräfte wird er geben,
halte durch, nur noch ein Stück.
Auch im allertiefsten Kerker,
findet sich ein Sonnenstrahl,
jenem der nicht aufgegeben,
der versucht es noch einmal.
Aus dem schwarzen Grund der Trauer
zieht er dich zurück ans Licht.
Irgendwann stürzt jede Mauer
und schenkt dir die neue Sicht.
Wenn die dunkle Seelenzeit,
langsam auch vorüberzieht,
wird dich diese Hoffnung leiten:
Es erklingt ein neues Lied!












Zeitenwand


Ich ging den alten Weg durchs Land,
und spürte es beizeiten.
Heut ist sie dünn, die Zeitenwand,
man kann durch sie fast gleiten.
Und neben mir, ging Schritt für Schritt,
der Wanderer aus den Zeiten mit.

Er will nicht, dass mir bange sei,
er will mich nur begleiten.
Hab keine Angst, komm nur herbei,
auch du gehst durch die Zeiten.
Er reichte mir die kalte Hand
und ging mit mir durchs Zeitenland.

So ging ich diesen kleinen Schritt,
hinüber mit dem Freund.
An seiner Hand, da ging ich mit,
ich hab es nicht geträumt.
Dort drüben ist es wundervoll,
ob ich nicht sofort bleiben soll?

Da lächelte der gute Freund,
mein Wunsch war ihm längst klar,
denn ein Besuch diesem Land,
macht vieles offenbar.
In vielen Jahren kommt der Schritt,
dann nimmt er mich für immer mit.





Nachtgedanken,
wie Dämonen,
hetzen sie durch mein Gehirn,
Nachtgedanken,
ohne Schonen,
knüpfe ich Gedankenzwirn.

Nachtgedanken,
die Gesichter,
die schon lang nicht mehr gesehn,
Nachtgedanken,
schnelle Lichter,
kommen her und werden gehn.

Nachtgedanken,
leises Raunen,
dringt von Innen an mein Ohr,
Nachtgedanken,
welch ein Staunen,
ist man oft klüger als zuvor.

Nachgedanken,
dieses Fliehen,
dieses Fühlen tief in mir.
Nachtgedanken,
die mich ziehen,
in den Träumen hin zu Dir.





Abend senkt sich leis hernieder,
Schwester Sonne geht zur Ruh,
dunkel wird die Welt nun wieder,
nur der Mond schaut allem zu.

Lange war der Tag gewesen,
vieles hab ich heut gemacht,
jeder Mensch und jedes Wesen,
braucht die Ruhe in der Nacht.

Schlaf und Ruhe zu erfahren
ist des Menschen größtes Glück,
hilft die Seele zu bewahren,
bringt uns neue Kraft zurück



Abendstille, eingewoben
in das goldgewirkte Netz,
meine Seele schwebt hoch oben,
kennt kein Halten, kein Gesetz.

Manchen Freund will sie besuchen,
geht auch mal ein Stück voraus.
Manche Wahrheit muss sie suchen,
weht nach oben, kehrt nach Haus.

Leise sich die Fäden spinnen,
zu dem Netz das mich umgibt,
Ruhe kann ich so gewinnen,
bin ein Mensch, der Träume liebt.

Ist die Welt weit fortgezogen,
bin allein noch immer hier,
mancher Traum hat mich belogen,
doch manch andrer kam zu mir.

Meine Seele wandert Kreise,
Ruhe zieht so in mein Herz,
denn die Abendstund ist weise,
heilt so manchen alten Schmerz.



Regen,
an die Scheiben klopfend,
leise und stetig
tränkt er das Land.

Regen,
von den Blättern tropfend,
wäscht alles sauber,
mit unsichtbarer Hand.

Regen,
du kommst wie ein
guter alter Freund.

Nur nicht immer zur
richtigen Zeit.



Es regnet,
in düster-traurigen Strömen,
unterbrochen von
hellgrauem Wolkengemisch.
Die Seele betrübt sich
beim Blick aus dem Fenster,
doch denk daran,
dieser Regen ist der Weckruf
an Mutter Erde,
er regt ihre Fruchtbarkeit an
und schenkt uns
neues Leben.
Verkennt ihn nicht.


Stille

Diese ruhige Zeit,
zwischen Müdigkeit
und Schlaf,
in der man
seinen Gedanken
nachhängt,
den Tag noch
zerkaut,
die Worte
sortiert,
das Gewesene
ordnet.
die innere Ruhe
herstellt.

Eine Zeit, neue Quellen
in sich zu entdecken




Wenn jeder,
der viel hat,
dem anderen gibt
und jeder
der wenig hat,
vom anderen kriegt,
wenn jeder,
der viel weiß,
den andren belehrt,
und jeder,
der nichts weiß,
und Wissen begehrt,
er dieses bekommt,
selbstverständlich und gut,
ich liebte die Welt,
mit anderem Mut.
Dann wären wir eins,
nur Brüder und Schwestern
und alle Konflikte wären von

gestern.




Tiefer Schlaf sei euch gegeben,
Träume schwebend, wundersam,
Ruhe in des Körpers Hülle,
Ruhe in des Geistes Raum,
Ruhe tief und voll Erholung,
eine Nacht voll sanftem Klang,
Sorgen werden so entschwinden,
scheint die Welt euch morgen neu.
Mögt ihr diese Ruhe finden
und sie bleibe euch auch treu.
Frieden in der Menschen Seele,
Frieden nach der tiefen Nacht,
dass der Schlaf euch niemals fehle,
diesen Schlaf hat Gott gemacht.







Das Leben fließt dahin,
als großer breiter Strom,
das einzige Ziel ist es,
die große Mündung des Lebens
zu erreichen.
Wir alle sind ein Tropfen in
diesem ewigen Fluss des Lebens,
wir gehen alle den gleichen Weg,
kommen zusammen
und
trennen und wieder.
Und manchmal trägt uns auch
der Wind davon.




Ruhige Abendstunden,
ausgearbeitet, ausgesorgt,
der Rückzug ins Ich,
der Fluss der Gedanken,
das Reinigen der Seele,
das Heimfinden zu sich.
Atemholen,
die Ruhe genießen,
der Körper erfrischt,
Gedanken fließen.
In Erinnerungen schwelgen,
Entwickeln von Ideen,
an Mitmenschen denken,
so manches verstehen.
Den tiefen See der Seele
gemächlich durchschwimmen,
das Gebirge der Gedanken,
ganz einfach erklimmen.
Und in diesen Höhen,
die Welt neu erfahren,
weil du so den Abstand
den du brauchst, kannst bewahren.

Ja, diese Stunden muss ich haben




Lehn Dich zurück,
schließ die Augen
und ruhe.
Ruhe und Atemholen,
die Hektik aussperren,
entspannen und
loslassen.
Das wild kreisende Pendel
deiner Zeituhr anhalten,
zur Ruhe bringen
und sanft schwingen lassen,
gleichmäßig und ruhig.
Ausatmen, Einatmen,
die Seele spüren,
Ich-selbst-Sein.




Ich lasse meine Gedanken fließen,
sie führen mich
mit den Segeln meiner Träume
in andere Länder, an andere Ufer,
zu anderen Menschen.
Ich segle dahin,
auf dem Ozean meiner Gedanken
und lasse sie fließen
in diesem Meer
aus Zeit und Raum.
Nur wenige halte ich fest,
fixiere sie in Worten und
verteile sie wieder im Wind.
Versuche sie zu fangen,
dann schenke ich sie Dir.



Strahlend graue Wintersonne!
Strahlend grau???
Welch ein Wort!
Und dennoch,
nur diese Sonne hat das Strahlen,
das so viel verheißt.



Menschen,
eine unglaubliche Vielfalt,
jeder ist anders,
jeder denkt anders,
jeder handelt anders
und dennoch,
jeder von uns
strebt einzig zum Glück


Unser Leben gleicht einem Fluß.
Unsere Geburt ist die Quelle,
als fröhlich tanzender Bach,
fließt die Kindheit und Jugend dahin,
von allen Seiten kommen neue
(Ein)Flüsse dazu.
Wundervolle Landschaften, Städte
und Menschen ziehen an uns vorbei,
wir sehen auch Not und Elend,
bis wir uns als großer, breiter Strom,
dem Meer der Ewigkeit verbinden,
um dann den Kreislauf neu zu
beginnen.

Leben, wie bist du groß!

Siegertypen gibt es nicht,
Kämpfernaturen schon,
siegen wird man nur dann,
wenn man kämpft,
auch dann weiterkämpft,
der Kampf aussichtslos ist,
wenn die Mitstreiter immer weniger
und die Feine immer mehr werden.
Ein leichter Sieg ist nichts,
ein kleiner Sieg,
aus einem aussichtslosen Kampf heraus,
alles.
Nicht müde werden,
nicht mürbe werden,
nicht aufgeben,
nicht verzagen,
sondern weitermachen,
zäh und verbissen,
das führt zum Sieg.



Strahlend wird der Tag geboren,
stets erneuert sich die Welt,
kaum entstanden, schon verloren,
in dem Zeitrad, das nie hält.

Unterworfen von Geburt an,
festgekettet an dies Rad,
keiner, der sie lösen kann,
jeder diese Fesseln hat.

Von der Wiege bis zur Bahre,
Urteil schon vom ersten Schrei,
lange, ungelebte Jahre,
ziehen so an uns vorbei.

Lebt die Tage, nutzt die Stunden!
Bald ist eure Welt verschwunden,
kaum die erste Milch getrunken,
bist du schon in Staub gesunken.



Die Drud

Langsam, langsam
kommt sie näher,
kriecht aufs Bett
von unten her
grausam lähmt sie
Deine Glieder,
plötzlich wird das Atmen schwer.
Und du atmest immer lauter,
immer schwerer wird die Brust.
bist gefangen, bist verloren,
denn die Drud nimmt Dir die Luft.
Drückt Dich nieder,
lähmt den Atem,
Todesängste stelln sich ein,
dieser Schatten,
schwer wie Eisen,
kann so unbarmherzig sein.
Bist schon längst du am
Verzweifeln,
bis sie endlich von Dir läßt.

Sieh, die Drud ist heut gekommen,
in der tiefen, schwarzen Nacht.
bist am Morgen noch benommen,
von der Drud und ihrer Macht.



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